Hi, ich bin Otis

Wer ich bin

Hi, ich bin der Otis. Ich bin 2016 in Rumänien geboren und seit Anfang März 2019 hier in Deutschland. Ich habe sehr bewegte 1,5 Jahre hinter mir und bin jetzt endlich ganz ausgeglichen und entspannt, jetzt wird es Zeit für ein endgültiges Zuhause.
Jetzt fragst Du Dich bestimmt: Was meint der damit? Nun, ich hatte eine Angststörung, die sich in Angstattacken gezeigt hat. Leider hatte ich das nicht gut im Griff und es hat mich ein tolles Zuhause gekostet. Nach einigen Monaten bei der Familie hat es mich überkommen und ich hatte eine wirklich starke Angstattacke. Ich war dann so durcheinander, dass ich nicht besonders nett zu meiner lieben Familie war.

Die Familie war super nett zu mir und hat alles versucht, um mir zu helfen, aber leider ist von den Zweibeinern im weißen Kittel keiner drauf gekommen, wie man mir helfen kann.
Ich konnte nicht bleiben, ganz ehrlich, ich kann das verstehen, die Kinder hatten danach Angst vor mir, ich musste gehen. So bin ich wieder zurück zu der Pflegestelle hier in Bergisch Gladbach.
Ok, jetzt habe ich Dir auch Angst gemacht und Du fragst Dich bestimmt: Wie soll mir jemand ein Zuhause geben können? Die Antwort ist einfach, mir geht es jetzt super. Die Familie hatte mich von Nase bis Schwanz untersuchen lassen und die haben nichts gefunden, was erklärt, warum ich so ein Gewitter im Kopf hatte, was mich so aufgekratzt und unruhig gemacht hat. Der Zweibeiner im weißen Kittel von der Pflegestelle hat erkannt, dass es nur Angstattacken sind. Sie gaben mir Medikamente. Und es ging mir von Tag zu Tag, von Woche zu Woche besser. Ich wurde innerlich ruhiger, die Angstattacken verschwanden langsam.
Jetzt nach einigen Monaten geht es mir schon sehr lange fantastisch. Zweimal am Tag ein Leckerchen, wo die Zweibeiner meine Pille drin verstecken (als ob ich das nicht wüsste, haha) und ich bin ganz normal entspannt, keine Angstattacken mehr, keine Angst mehr vorm Staubsauger, keine Panik mehr, wenn irgendetwas ungewohnt ist.
Meine Menschen hier knuddeln mich ganz viel, tragen mich rum, ich bin überall dabei und nehme alles ganz locker – so wie alle anderen Miezen hier auch.
Ich führe jetzt ein ganz normales Katzenleben, mit leckerem Essen, viel Zuneigung, stecke überall meine neugierige Nase rein, hüpfe sofort in jeden Schrank, der hier geöffnet wird, klaue Leckerchen und chille auf den gemütlichen Liegeplätzen.
Wenn mal eine ungewohnte Situation ist, Lärm, etwas fällt runter, also Dinge, die jede Mieze erschrecken, nimm mich kurz in den Arm und alles ist gut.
Der Panik-Otis ist weg, jetzt gibt es nur noch den „Peace Bro“-Otis.

Ach ja, andere Miezen. Also ich habe über Nacht mein eigenes kleines Reich, wo ich allein bin, das mag ich. Tagsüber laufe ich zusammen mit den anderen Miezen herum und auch das mag ich. Auch wenn mir persönlich mehr als ein oder zwei andere Miezen schon zu viel werden, komme ich hier gut klar. Allerdings bin ich nicht so sehr der anhängliche Kumpeltyp. Nette Gesellschaft, ja gerne, aber keine Klette. Wenn jeder sein Ding macht, dann kommen wir gut klar.

Ganz anders bei meinen Menschen, Ihr Zweibeiner dürft mir gerne auf den Pelz rücken, mich rumtragen, mit mir spielen, mich knuddeln, mit mir auf der Couch chillen …
Obwohl dürfen stimmt nicht, ich erwarte, dass Du mit mir spielst, mich knuddelst …
Ich liebe es, meine Zeit mit meinen Menschen zu verbringen, den Tag zu genießen, überall mit zu helfen, ich bin eine super Hilfe beim Kochen, Putzen, Wäsche machen, Schränke sortieren … Du wirst begeistert sein, wo ich überall mit dabei bin.

Was ich suche

Ich denke nach meiner Biografie oben hast Du bestimmt eine gute Ahnung, was ich für ein Zuhause suche. In meinem Zuhause möchte ich die Aufmerksamkeit meiner Menschen genießen. Nimm Dir jeden Tag etwas Zeit für mich, um mich zu kraulen, mich zu knuddeln oder zusammen nichts tun, erholen, chillen. Du darfst mir auch gerne erzählen, wie dein Tag war, ich bin ein toller Zuhörer. Eigentlich ist es egal, was wir machen, solange wir beide nur etwas Zeit miteinander verbringen.
Was andere Katzen angeht, sagte ich schon, dass ich keine Freundschaften suche. Es ist okay, wenn bei Dir schon eine andere Mieze wohnt, solange sie auch kein Interesse an einem Miezkumpel hat. Wenn sie nicht eifersüchtig und eher der zurückhaltende Typ ist, werden wir uns gut verstehen. Deine Mieze soll einfach machen, was er oder sie möchte, und mich in Ruhe lassen.
Für mich wirst Du das Wichtigste sein in unserem Zuhause.
Nette, liebe Hunde sind übrigens auch kein Problem für mich.
Freigang kannst Du vergessen, das ist mir echt zu hardcore. So entspannt bin ich nicht, dass ich draußen fremden Hunden, anderen Katern und Autos ausweichen möchte. Wir beide können gerne die warmen Tage auf einen gesicherten Balkon verbringen oder im gesicherten Garten abhängen, das würde mir sehr gefallen.

Meine Geschichte

Ich bin in Rumänien ohne andere Miezen bei einer Familie groß geworden. Dort ging es mir gut. 2017 brachte meine Familie mich zu einer Tierarzt-Aktion von den Tierschützern in Rumänien. Da wusste ich noch nicht, dass die mir bald ein Obdach geben müssen. 2018 hatte ich einen Unfall, ich fiel aus einem ungesicherten Fenster und war verletzt. Meine Familie brachte mich in eine Tierklinik und die halfen mir, wieder gesund zu werden.
Ich hatte mich gerade gut erholt und war wieder zu Hause, dann geschah etwas, was ich bis heute nicht verstehe. Die Familie brachte mich wieder in die Klinik, obwohl ich gar nicht krank war. Und sie kamen nicht wieder, um mich abzuholen, das war ein echter Schock für mich.
Ich wurde dann von den Tierschützern aufgenommen, die mich vor fast einem Jahr bei ihrer Aktion untersucht und behandelt hatten. Da war ich nun, keine Ahnung wie, was geschehen ist und warum, verängstigt, überfordert. Die Wochen vergingen, die Menschen dort waren unheimlich lieb zu mir, gaben mir Zeit. Ich fasste Vertrauen, genoss die Aufmerksamkeit und wartete auf ein neues Zuhause. Leider gab es keine Menschen, die mir eine Chance geben wollten. Die netten Leute von HAR in Rumänien entschieden sich, mich hier nach Deutschland reisen zu lassen. Meine Geschichte hier in Deutschland, die dann folgte, hast Du oben schon gelesen.
Jetzt soll meine Story im Tierschutz hier enden, ich möchte meine Lebensgeschichte in meinem Forever Home weitererzählen.

Möchtest Du mich kennenlernen ?

Es gibt noch mehr Fotos von mir!

Tagebuch

01.09.20 Alles ist gut. Otis hat, seit er die Medis bekommt, keine Angstattacken mehr gezeigt.
Wir alle können mit ihm ganz normal wie mit jeder anderen freundlichen Katze kuscheln, spielen, Blödsinn machen. Die letzten Monate waren ziemlich entspannt mit ihm. Klar, er ist immer noch ein großer Tiger, der weiß, was er will und der auch schonmal bei aufdringlichen Miezen rummeckert. Nichts, was nicht jede andere Katze auch macht.
Es wird Zeit, ihm langsam ein Zuhause zu suchen.

21.08.20  Das liebt Otis, private Spielstunde, nur er und ein netter Zweibeiner.

27.07.20  Es läuft echt gut mit Otis.
Er ist definitiv nicht der „Rudel-Typ“, aber er nimmt es ziemlich gelassen. Wenn es ihm zu viel wird, zeigt er das klar an und alle gehen ihm einfach aus dem Weg.
Gutes Wetter genießt Otis gerne im abgesicherten Garten.

24.06.20 Die Medis funktionieren, Otis ist ein ganz anderer Kater geworden. Viel selbstsicherer, nicht mehr unruhig und sprunghaft, keine Panik bei unbekannten Dingen. Wir sind uns jetzt sicher, Otis hat unter einer Art von Epilepsie gelitten, die sich bei ihm nicht in Krampfanfällen gezeigt hat, sondern in Angstattacken, aus denen er kaum rauskam.
Wir erleben einen ganz neuen Otis. Er muss auch nicht mehr den ganzen Tag alleine sitzen, er läuft tagsüber mit den anderen Miezen rum, geht in den Garten und genießt sein Leben.
Wir werden ihn noch einige Zeit beobachten, wie er sich entwickelt und verhält, um ganz sicher zu gehen, dass es wirklich keine Rückfälle gibt.
Vorher macht es keinen Sinn, an Vermittlung zu denken.

16.04.20 Nach einem Monat mit den Tabletten ist Otis viel entspannter, weniger ängstlich und auch nicht mehr so schreckhaft. Er hatte keine Angstattacken mehr. Wir denken, das ist der richtige Weg, und schauen wie er sich weiterentwickelt.

16.03.20 Otis ist sehr schnell ängstlich und unruhig, er wird nicht unfreundlich, er zieht sich nur zurück. Unsere Haustierärztin schlägt vor, es mit Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen zu versuchen.

03.02.20 Otis hat sich beruhigt, er ist sehr angespannt. Er sitzt erstmal alleine.

27.01.20 Otis ist wieder bei uns. Es war unmöglich, dass er bei seiner Familie bleibt. Leider war er so „unfreundlich“ zu denen, sie hatten gar keine andere Wahl, als ihn schweren Herzens wieder abgeben zu müssen. Er hatte sich immer weiter reingesteigert und ließ sich gar nicht mehr beruhigen. Das geht jetzt schon seit Tagen so. Alle Untersuchungen bringen nichts, es muss etwas Psychisches sein.
Alle sind sehr traurig darüber, aber der Familie bleibt keine andere Wahl.
Jetzt ist die Priorität bei uns, dass Otis erstmal zur Ruhe kommt und wir rausfinden, wie wir ihm helfen können.

30.05.19 Otis zieht zu seiner neuen Familie.

04.04.19 Spielstunde mit den Pflegekatzen. Otis ist mittendrin, aber er teilt nicht gerne.

21.03.19 Otis hat wohl auf besseres Wetter gewartet. Er ist heute morgen das erste mal mit den anderen in den abgesicherten Garten gegangen.

13.03.19 Otis merkt man gar nicht an das er erst ein paar Tage hier bei uns auf der Pflegestelle ist. Er ist überhaupt nicht schüchtern, total nett, freundlich und genießt jede Aufmerksamkeit.

Wir vermitteln alle unsere Miezen bis maximal 100 km Fahrstrecke rund um Köln.

Richtung Norden bis Dortmund, Essen, Duisburg
Richtung Westen bis nach Olpe, maximal Siegen
Richtung Süden bis ca. Neuwied, Andernach
Richtung Osten bis Aachen, Heinsberg
Das sind nur grobe Maximal-Strecken, im Zweifel bitte einfach melden.

Aber warum eigentlich?
Zwei Gründe. Vertrauen ist einer davon.
Jeder, der Katzen kennt, weiß, wie einzigartig, eigenwillig und auch manchmal sonderbar lustig jede einzelne Katze sein kann.
Unsere Aufgabe und Verantwortung ist es, für die Katzen nicht nur irgendein dauerhaftes Zuhause zu finden. Es muss die passende Katze für Dich sein und Du musst das passende Zuhause für die Katze haben. Damit uns das gemeinsam gelingt, gibt es immer viel zu besprechen und wir beantworten all Deine Fragen. Bei kranken oder Handicap-Katzen bekommst Du auch viele Infos, wie ist der Behandlungsplan, auf was muss ich achten, wo sind in der Wohnung gefährliche Fallen für die blinde, dreibeinige oder Ataxie-Katze. Das alles ist der einzige gute und richtige Weg für Dich und für die Katze.
Dazu gehört auch, dass wir Dich vor der Vermittlung in Deinem Zuhause besuchen. Das kann kein Videochat, kein Telefonat ersetzen. Wir müssen uns persönlich kennenlernen. So wissen wir, dass wir Dir ruhigen Gewissens einen unserer Schützlinge anvertrauen können.
Das geht aber nicht über hunderte Kilometer.

Der zweite Grund ist unsere lebenslange Rückendeckung für Dich.
Unsere Arbeit für unsere Vermittlungskatzen endet nicht mit der Vermittlung ins neue Zuhause. Wir stehen unseren vermittelten Katzen und damit auch Dir als Adoptant ein Leben lang zur Seite bei allem, wo wir helfen können oder vielleicht sogar müssen. Wir haben durch unsere Arbeit natürlich selbst viel Erfahrung gesammelt mit Krankheiten, Verhalten, Futter, Streu, Balkon absichern … und allem, was sonst noch so zu einem Katzenleben dazugehört. Damit stehen wir unseren Miezen und ihrer neuen Familie 24/7 zur Seite. Aber was nützt das ganze Wissen ohne Hilfe durch Fachtierärzte, Kliniken, Labore, Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeuten, Akkupunkteure … Die Liste ist wirklich lang. Wir haben in all den Jahren gute Kontakte zu den Spezialisten aufgebaut. Die Kontakte vermitteln wir Dir gerne weiter, damit Deine Katze auch im neuen Zuhause durch unser Netzwerk betreut wird.
Und die sind natürlich auch alle im Umkreis.


Wenn Du zu weit weg wohnst, schau Doch mal bei uns unter dem Menüpunkt Kontakte. Dort findest Du Vereine, die in fast ganz Deutschland vermitteln.

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