Futter

Grundsätzlich gilt, je hochwertiger gefüttert wird umso besser für die Katze. Mit hochwertig ist hier keinesfalls eine kleine Verpackungseinheit gemeint sondern die Zusammensetzung und Qualität der Inhaltsstoffe.  Qualitativ gute Zutaten in einer Dose oder Tüte für ein paar Cent zu erwarten ist ein Fehler den viele Katzen auf Dauer mit ihrer Gesundheit bezahlen müssen.
Wir haben mit der Fütterung von hochwertigem Nassfutter beste Erfahrungen gemacht! Die Krankheitsanfälligkeit ist deutlich geringer und die Tiere zeigen nicht nur ein besseres Erscheinungsbild mit glänzendem Fell und gutem Allgemeinbefinden sondern scheinen auch eine gesteigerte Immunabwehr zu besitzen. Dabei ist dieses teilweise nicht teurer als anderes Futter. Man sollte immer auch die Menge Futter im Auge haben die eine Katze lt. Herstellerangaben pro Tag benötigt. Gutes Futter ist auch gut verdaulich und die entsprechende Futtermenge geringer als bei Billigfutter das viele für die Katze kaum verwertbare Zutaten enthält. So relativiert sich der Preis wenn man sich die entsprechende Tagesration ansieht. Gutes Futter ist pro Tag kaum teurer als eine entsprechende Tagesration Billigfutter.

Es ist Augenwischerei zu glauben dass künstlich mit Zusatzstoffen auf den chemisch perfekten  Analysewert getrimmte Rezepturen auch das Beste für unsere Tiere sind und diese die Inhaltsstoffe überhaupt wie analysiert verwerten können. 400 Gramm Futter kann bei einem Verkaufspreis von teilweise unter einem Euro keine hochwertigsten Zutaten enthalten!!!

Häufig wird mit einem hohen Fleischanteil von 70% oder höher geworben. Hierbei muss man beachten dass die Hersteller auch Lunge, Euter und Innereien zum Fleischanteil rechnen. Es kann also sein das fast nur diese Zutaten in der Dose sind wo man als Verbraucher an Muskelfleisch denken würde.  Deshalb sollte man auf eine aufgeschlüsselte Deklaration achten die genau angibt was genau wovon enthalten ist.

Zu Verdeutlichung als Beispiel hier mal die Inhaltsstoffe von Sandras Schmankerl Rindergulasch:Zusammensetzung:
98% Rind (davon 30% Rindfleisch, 30% Rinderherzen, 20% Rinderleber, 20% Rinderlunge), 2% Kürbis.

Wir empfehlen mehrere verschiedene Marken und Sorten zu füttern. Zum einen hat man ein Problem wenn das gewohnte Futter nicht mehr hergestellt wird oder sich die Rezeptur ändert. Dann kann es schnell zu Futterverweigerung kommen wenn Mieze nicht das gewohnte Futter im Napf hat. Zum anderen ist davon auszugehen dass nicht jedes Futter die absolut perfekten Inhaltsstoffe hat. Etwas Abwechslung minimiert das Risiko von Mangel oder Überschüssen an bestimmten Inhaltsstoffen wie Vitaminen und Mineralien.

Bei Trockenfutter ist es genauso. Allerdings sollte man nie hauptsächlich Trockenfutter füttern. Erstens weil die Katze mit dem Nassfutter auch entsprechend viel Flüssigkeit aufnimmt. Und zweitens, weil es im Grunde unnatürlich ist. Wenn eine Katze draußen ihr Futter selbst fängt, würde sie ihre Maus auch nicht erst zu Trockenfleisch verarbeiten bevor sie sie frisst. Sollte man Trockenfutter verwenden, z.B. fürs Fummelbrett bitte genau die Inhaltsstoffe beachten. Häufig werden Getreide, Reis oder Kartoffeln als billige Füllstoffe hinzugegeben und der Fleischanteil des Futters ist sehr gering. Wenn Trockenfutter, dann auch mit hohem Fleischanteil und ohne Getreide/Reis/Kartoffeln.

Von unserer Beobachtung her und den Berichten vieler andere Tierbesitzer trinkt die Katze auch im Verhältnis nicht so viel mehr, wenn sie nur oder hauptsächlich Trockenfutter isst, im Vergleich zu hauptsächlich Nassfutter plus Trinken. Also gehen wir davon aus das eine Katze die hauptsächlich Trockenfutter isst weniger Flüssigkeit zu sich nimmt als eine Katze die hauptsächlich Nassfutter isst. Zudem steht das Verfüttern von großen Mengen Trockenfutter in Verdacht Nierenerkrankungen zu begünstigen. Also Trockenfutter ja aber nur zusätzlich bzw. nebenher, sozusagen als Leckerchen in kleinen Portionen.

An Katzentrockenfutter haben wir bisher nur Orijen Trockenfutter und Natural Cat Fees Favourite gefunden was uns von den Zutaten her gefällt (auf den Namen klicken um zur unserer Bezugsquelle zu gelangen), vermutlich gibt es noch andere vergleichsweise empfehlenswerte Sorten.

Was sollte ein gutes Katzenfutter enthalten?

  • Hoher Frischfleisch bzw. Frischfischanteil in Lebensmittelqualität
  • Natürliche Rohstoffe
  • Inhaltsstoffe im richtigen Nährstoffverhältnis
  • Volldeklaration der Inhaltsstoffe

Wichtig bei der Beurteilung der Futterqualität sind folgende Punkte wichtig:

Ist das Futter

  • OHNE tierische Nebenprodukte
  • OHNE Zucker/Karamell
  • OHNE Tiermehl
  • OHNE Soja/Getreide/Reis/Mais/pflanzliche Nebenprodukte
  • OHNE Konservierungsstoffe
  • OHNE Farbstoffe/Lockstoffe/Duftstoffe/Emulgatoren/Geschmacksverstärker
  • OHNE Lebensmittel-Zusatzstoffe/Antioxidantien

Erfüllt ihr Futter die vorstehenden Kriterien heißt es „Guten Appetit„.
Keine Sorge es gibt etliche Futtersorten die diese Ansprüche erfüllen, ihr pelziger Liebling wird also genug Auswahl haben.

Für alle die jetzt völlig verwirrt sind hier mal einige Beispiele der von uns verwendeten Futtersorten mit unserer Bezugsquelle (auf den Namen klicken um zu unserer Bezugsquelle zu gelangen):

Sandras-Tieroase
Tasty Cat
Sandras Schmankerl
Mjamjam
Catz Finefood 
Petnature
Macs

Caty`s Futterkrippe:
Omnomnom

Pfotenliebe:
Pfotenliebe

Unsere Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sicher gibt es noch etliche andere gute Futtersorten. Einfach mal schauen und mit den oben angegebenen Kriterien prüfen.

Für das kleine Budget können wir Animonda Carny empfehlen auch wenn wir es ehrlicherweise für Mittelklassefutter halten. In seinem Preissegment aber sehr empfehlenswert im Vergleich zu Konkurrenzprodukten.  Wenn sie die Möglichkeit haben empfehlen wir allerdings die Fütterung so hochwertig wie möglich zu gestalten.

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