Mashas Reise: Ein herzlicher Aufruf um Hilfe

Liebe Freunde und Unterstützer,
heute wollen wir euch die herzzerreißende und hoffnungsvolle Geschichte von Masha erzählen, einer süßen Hündin, deren Widerstandskraft und sanfter Geist uns alle berührt hat.
Unsere Reise mit Masha begann Anfang Februar, als unsere Pflegestelle Ralitsa durch andere Tierschützer von einer Straßenhündin erfuhr, die aufgrund starker Schmerzen im linken Hinterbein nicht richtig laufen konnte. Aber Ralitsa wurde zugesichert, dass eine Frau sich um sie kümmerte und sie zum Tierarzt bringen würde. Eine befreundete Tierschützerin schickte Ralitsa Videos von der Hündin auf der Strasse.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Wochen später stellte Ralitsa fest, dass niemand der armen Hündin geholfen hat, sie war immer noch mit ihrem verletzten Bein auf der Straße. Niemand hat sie, wie versprochen, zum Tierarzt gebracht. Ralitsa fuhr zu Masha hin und lernte diese liebe freundliche Seele selbst kennen. Es brach ihr das Herz sie so zu sehen, humpelnd, mit Schmerzen. Und trotzdem war Masha freundlich, super lieb und freute sich über die Hand, die sie streichelt..

Es war unerträglich Sie so leiden zu sehen und Ralitsa musste handeln. Ralitsa hat uns angerufen und wir haben zusammen entscheiden, Masha in eine Tierklinik zu fahren. Die Tierärzte sagten, dass Bänder am Knie bei Masha verletzt und gerissen sind und dass man das mit einer Operation beheben könnte.

Natürlich ließen wir Masha nicht im Stich und haben sie dann operieren lassen. Sie musste dann für 10 Tage in der Tierklinik bleiben, um ihr Bein zu schonen.

Nach 10 Tagen brachte Ralitsa Masha zu einer netten Frau, die Masha für die Zeit der Genesung, als Pflegestelle aufnehmen und versorgen wollte.
Zu Beginn sah es so aus als hätte die OP den erwarteten Erfolg. Masha lief jeden Tag besser und benutzte ihr Bein immer mehr.

Doch leider war dies nur von kurzer Dauer. Ganz plötzlich hatte sie wieder starke Schmerzen und benutzte das Bein so gut wie gar nicht. Es ging ihr genauso schlecht wie vor der OP.
Da es keinen offensichtlichen Grund gab für diese Rückschlag, wie ein Unfall oder ähnliches, wurden wir alle misstrauisch, was die Operation anging.
Deshalb entschieden wir alle zusammen, Masha in eine andere Tierklinik zu bringen.

In der neuen Klinik zeigten weitere Röntgenaufnahmen die Schwere von Mashas Situation auf – eine mit Schrauben eingesetzte Schiene am Schienbein hat sich mit dem verbundenen Knochen komplett gelöst. Der Knochen wo das Knieband am Unterschenkel befestigt ist, hat sich abgetrennt vom Schienbein. Das verursacht unerträgliche Schmerzen Der neue Tierarzt empfahl ein sofortige OP. Er würde zuerst die Schiene mit den Schrauben am Schienbein vorsichtig entfernen. Und dann direkt den Knochen, an dem das Band der Kniescheibe hängt wieder befestigen mit kleinen Stiften, die auch drin bleiben können.

Er erklärte weiter, dass er leider in nicht in der gleichen OP auch noch die verletzten anderen Bänder am Knie operieren kann. Hierfür wäre ein komplexes Verfahren namens Tibiaplateau-Nivellierungsosteotomie (TPLO) später notwendig Neue Kosten, neue chirurgische Eingriffe für Masha. Aber eine Wahl hatten wir nicht – wir wollten Masha auf keinen Fall die Chance verwehren, Ihre Bein zu behalten.

Und so ließen wir Masha am 10. April 2024 operieren. Auch jetzt musste Masha einige Zeit in der Tierklinik bleiben.
Nach einigen Tagen in der Klinik begann Masha viel besser zu laufen und hatte kaum noch Schmerzen. Masha ließ alles friedlich über sich ergehen, immer lieb, immer freundlich und immer voller Freude, was für eine unglaubliche Seele.

Obwohl die Operation erfolgreich war, war der Kampf noch nicht vorbei. Laboruntersuchungen der herausgenommen Schiene und Gelenkflüssigkeit zeigten einen bereits vorhandenen Bakterienbefall., was eine Antibiotikabehandlung notwendig machte. So verbesserte sich Mashas Zustand deutlich, und sie konnte in ihre Pflegestelle zurückkehren, wo sie sich wunderschön erholte.

Heute ist Masha fast bereit, ein neues Kapitel zu beginnen. Wir haben eine Familie in Deutschland gefunden, die sie gerne als Vierbeiner Nummer drei aufnehmen würden. Wir bereiten derzeit ihren Transport vor.
Die Familie wird Masha in Deutschland zu einem orthopädischen Chirurgen bringen und dort weiter versorgen lassen und von ihm auch die letzte OP durchführen lassen, abhängig davon was der Spezialist vorschlägt.

Da wir uns dem Ende von Mashas Reise in Bulgarien nähern, stehen wir vor einer letzten Hürde – den ausstehenden medizinischen Rechnungen von Mashas letzter Operation, die sich auf insgesamt 1.513,86 Leva (ungefähr 773,96 Euro) beläuft. Wir haben einen Teildavon -180 Euro- durch vorherige Spenden abdecken können, benötigen aber dringend eure Hilfe, um den verbleibenden Betrag zu begleichen.
Jeder Euro bringt uns näher daran, Mashas Genesung und zukünftiges Glück vollständig zu unterstützen. Die Tierklinik ist so nett und lässt uns bis Ende Mai Zeit die Rechnung zu bezahlen.

Wer kann, jeder Euro hilft. Ihr könnt hier immer aktuell den Stand sehen wieviel gespendet wurde.
Und wir werden hier auch weitere Updates von Masha schreiben.

Vielen Dank für eure Hilfe.
Eure Unterstützung hilft nicht nur Masha, sondern ermöglicht es uns auch, unsere Mission für andere bedürftige Tiere fortzusetzen.

Unsere Bankverbindung:
Tierschutz-Team-Koeln e.V.
Sparkasse Leverkusen
IBAN DE96375514400200428068
BIC WELADEDLLEV

Mashas Tierklinik Rechnung 773 Euro
290 € gesammelt 38%